Handlungsempfehlungen zur gesundheitlichen Chancengleichheit priorisiert

05.06.2019
Die Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung und Prävention der Gesundheitsregion plus Miltenberg setzte am Mittwochabend unter Vorsitz von Landrat Jens Marco Scherf ihre Arbeit zur gesundheitlichen Chancengleichheit fort.

Gesundheitsregion plus Miltenberg

Nachdem das Gremium bei seinem letzten Treffen Mitte März zunächst die Lebensphase „Kinder und Jugendliche im Schulalter“ bearbeitet hatte, wurden am Mittwochabend sehr eingehend die Lebensphasen der „Jungen Erwachsenen und Familien mit kleinen Kindern“ sowie der „Älteren Erwachsenen und Senioren“ diskutiert und beleuchtet. Dabei wurden auch jeweils weitere Handlungsempfehlungen formuliert, die anschließend von den anwesenden Vertretern und Experten von Beratungsstellen, Krankenkassen, Sport- und Sozialverbänden, Gesundheits- und Jugendamt sowie von den drei Kreistagsfraktionen priorisiert worden sind.

Wie bereits in der Fachtagung im November letzten Jahres deutlich wurde, müssen vor allem die Kommunikation und Vernetzung zwischen den einzelnen Einrichtungen und Trägern intensiviert werden. Als dringlichste Handlungsempfehlungen, die von der Arbeitsgruppe in den nächsten Arbeitsgruppentreffen detailliert bearbeitet werden sollen, wurden die Themen „Sensibilisierung der Elternbeiräte und Kitas zur Ernährung in Kitas und Schulen“, „Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen“ sowie „Ansprechpartner / Lotsen in verschiedenen Institutionen zum Beispiel in Kindergärten, Schulen und Arztpraxen“ priorisiert.

Außerdem stellte Anna Stegmann vom Gesundheitsamt noch den aktuellen Planungsstand zum diesjährigen 28. Gesundheitstag am 06. Oktober 2019 in der Frankenhalle in Erlenbach mit dem Thema „Frauen- und Männergesundheit – Gesund und fit bleiben!“ vor.
Die Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung und Prävention wird sich im Oktober 2019 das nächste Mal treffen und dann mit der Detailbearbeitung der zuvorderst priorisierten Handlungsempfehlungen beginnen.

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